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Hamlet

27. Februar 2027 um 20:00 Uhr - 22:00 Uhr

Hamlet

Etwas ist faul im Staate Dänemark…
Der König von Dänemark ist gestorben. Sein Bruder Claudius besteigt den Thron und heiratet überraschend schnell die Witwe Gertrude. Prinz Hamlet, der Sohn des verstorbenen Königs, ist tief erschüttert und misstraut der neuen Ordnung am Hof.
Eines Nachts erscheint Hamlet der Geist seines Vaters und verrät ihm die wahre Ursache seines plötzlichen Ablebens: Mord! Nun ist es Hamlets Auftrag, Rache zu üben. Doch wenn man ein Gewissen hat, ist dies leichter gesagt als getan. Hamlet gerät in einen inneren Konflikt: Er zweifelt an seiner eigenen Tatkraft, an der Wahrheit der Erscheinung und an der moralischen Rechtfertigung von Vergeltung.
Und dann gibt es da noch ein Problem… Wem kann Hamlet trauen? Wer spricht die Wahrheit, wer ist ehrenvoll und ehrlich, und wer ist dem neuen König loyal? Um die Wahrheit zu entlarven, spielt Hamlet Theater. Auf der Bühne. Vor Publikum. Wird seine List aufgehen? Oder werden schon bald die Grenzen zwischen Theaterspiel und Realität verschwimmen?
Viele haben schon von den berühmten Zitaten aus Hamlet gehört – “Es gibt mehr Dinge im Himmel und auf Erden, als Eure Schulweisheit sich träumen lässt” oder “Sein oder Nichtsein” –, vom Totenschädel und vom finalen Gefecht. Mit Hamlet schrieb William Shakespeare eine Tragödie, die noch heute Einfluss auf Film und Theater hat. Nun macht es sich Claire B. mit der Interkulturellen Bühne Bornheim zur Aufgabe, auch den Witz und Humor dieses Werks hervorzuheben. Mit einer treuen Adaption und moderner, alltagssprachlicher Übersetzung soll es jedem Publikum – von jenen, die Shakespeare zum Frühstück essen, bis hin zu jenen, die bei den Worten “Tragödie” erst einmal an eine traumatische Schulzeit zurückdenken – möglich gemacht werden, das Werk kennen und lieben zu lernen.
Keine Angst vor großer Literatur, lautet hier das Motto. Stattdessen reicht euch die Inszenierung mit bunten Kostümen und lebhafter Choreographie die Hand und lädt euch ein, die Herzfrage zusammen mit dem Prinzen zu erforschen: Warum kämpfen wir für Gerechtigkeit, wenn es doch so viel einfacher ist, die Augen zu (ver)schließen?